{"id":274,"date":"2014-03-17T00:01:40","date_gmt":"2014-03-16T22:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zsconsult.de\/?p=274"},"modified":"2014-03-18T12:05:51","modified_gmt":"2014-03-18T10:05:51","slug":"teil-2-so-bauen-sie-uebertriebenen-leistungsdruck-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zsconsult.de\/?p=274","title":{"rendered":"Teil 2 &#8211; So bauen Sie \u00fcbertriebenen Leistungsdruck ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201ePass auf, Thomas, ich erkl\u00e4r\u2019s dir noch mal\u201c, mit einem schwungvollen Satz wendet sich Bernd Seidler dem Whiteboard zu und malt Zahlen und Spalten auf. \u201eWenn wir am Ende der 38. KW unsere Ziele erreichen wollen, musst du mit deinem Team schneller werden.\u201c\u00a0 \u201eIch wei\u00df\u201c, erwidert Thomas Ritter, der Projektleiter im Prozess-Optimierungsprozess, \u201eaber in der Arbeitsvorbereitung sind zwei Leute krank geworden. Ist doch klar, dass die Daten jetzt nicht so schnell geliefert werden k\u00f6nnen wie geplant.\u00a0 \u201eMensch, Thomas\u201c, Bernd Seidler setzt sich zu seinem Mitarbeiter an den Tisch schaut ihm direkt in die Augen, \u201edu wei\u00dft doch genau, dass wir die Termine trotzdem einhalten m\u00fcssen. Und auch f\u00fcr dich h\u00e4ngt viel davon ab.\u201c Bernd Seidler setzt sich zur\u00fcck an den Konferenztisch und f\u00e4hrt fort: \u201e deine Performance muss endlich besser werden. Und daf\u00fcr musst du dieses Mal die Termine unbedingt einhalten. \u201e Du kannst dich auf mich verlassen\u201c, erwidert Thomas schnell und streicht nerv\u00f6s seine Haare zur\u00fcck. Er muss seinen Chef unbedingt beruhigen, sonst macht der noch mehr Druck. Schwei\u00dfperlen treten auf seine Stirn. \u201eEs hilft nichts\u201c, beendet Bernd Seidler das Gespr\u00e4ch. \u201eAuch wenn es dir unangenehm ist, du musst deinen Leuten Druck machen, sonst hast du selbst ein Problem.\u201c<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hausgemachter Stress<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist schwer, sich trotz hohem Erwartungsdruck zu H\u00f6chstleistungen zu motivieren. Da kann es schnell passieren, dass man sich getrieben f\u00fchlt und auf stur stellt. Blockade halt. Aber nicht nur sein Chef treibt ihn an, auch von innen wird Thomas Ritter getrieben. \u201eStreng dich \u00a0an\u201c, ruft eine innere Stimme. Oder \u201eSei nicht so faul\u201c, ermahnt sein eigener innerer Antreiber. Nun kommt der Druck von zwei Seiten.<b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Wunder, dass sein Verstand mit einem Blackout reagiert. Bei soviel Druck kann kein Mensch in Ruhe arbeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von innen treibt der Antreiber, von au\u00dfen fordert der Chef. Beide ziehen und zerren an ihm. Thomas gibt alles, um beiden gerecht zu werden, ohne Erfolg. Seine Leistungen werden nicht besser. Am liebsten w\u00fcrde er alles hinwerfen, aber selbst da kommt ihm sein Antreiber in die Quere: \u201eStreng dich an\u201c ruft er. Und Thomas gehorcht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So einen inneren Antreiber hat \u00fcbrigens jeder. denn jeder von uns braucht einen inneren Motor, der daf\u00fcr sorgt, dass wir uns\u00a0 anstrengen. Als Kind in der Schule, wenn es um gute Noten geht und sp\u00e4ter im Job, wenn es um die eigene Karriere geht. Der innere Antreiber hilft uns am Ball zu bleiben, wenn wir eigentlich keine Lust mehr haben, weiter zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier ein Steckbrief vom Inneren Antreiber zum Kennenlernen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b><i>stellt hohe Anspr\u00fcche an uns selbst<\/i><\/b><\/li>\n<li><b><i>verlangst von uns Perfektion und Vollkommenheit<\/i><\/b><\/li>\n<li><b><i>sagt uns, dass wir uns zusammenrei\u00dfen und anstrengen m\u00fcssen<\/i><\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal, wenn wir besonders unter Druck sind, h\u00f6ren wir sogar Gedanken und S\u00e4tze, die auf das Konto des Antreibers gehen. Ich nenne sie die Antreiber-Befehle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kommandos von innen<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haben Sie schon mal in sich hineingehorcht? Kennen Sie das, wenn Sie sich unbewusst zu mehr Leistung anspornen? Hier eine Auswahl typischer Antreiber Befehle \u2013 ist Ihrer dabei?<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><b><i>Sei stark<\/i><\/b><\/li>\n<li><b><i>Sei perfekt<\/i><\/b><\/li>\n<li><b><i>Sei schnell<\/i><\/b><\/li>\n<li><b><i>Streng dich an<\/i><\/b><\/li>\n<li><b><i>Mach es allen recht<\/i><\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob ein Antreiber-Befehl n\u00fctzlich oder sch\u00e4dlich ist, entscheidet allein seine Dominanz und seine Lautst\u00e4rke. Erst wenn sich Denken, F\u00fchlen und Handeln diesem einzigen Befehl unterordnen m\u00fcssen, schadet er. Am besten lernen Sie Ihren inneren Antreiber besser kennen. Wie ist er entstanden? Und seit wann ruft er h\u00f6rbar seine Befehle?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Helen, einer engagierten Diplom-Kauffrau, hat sich der innere Antreiber-Satz folgenderma\u00dfen entwickelt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kleine Helen ist f\u00fcnf Jahre alt und lebt mit ihren Eltern und ihren zwei kleinen Geschwistern zusammen. Heute kommen die Gro\u00dfeltern zu Besuch und sie freut sich schon seit Tagen darauf, Oma und Opa wiederzusehen. Doch als sie da sind, ist die Entt\u00e4uschung gro\u00df. Die Gro\u00dfeltern haben nur Augen f\u00fcr die niedlichen Zwillinge, die gerade mal 1 Jahr alt sind. Nur sie werden auf den Arm genommen und gedr\u00fcckt. Nur sie werden beachtet und nur \u00fcber sie wird gesprochen. Helen steht wie ein \u00fcberfl\u00fcssiges M\u00f6belst\u00fcck daneben und wird immer trauriger. Doch dann kommt doch noch ihr gro\u00dfer Moment. Als die Eltern erz\u00e4hlen, dass Helen sich neulich im Wald verlaufen hat, wei\u00df ihr Vater stolz zu berichten, dass sie ganz allein wieder nach Hause gefunden hat und noch nicht mal geweint hat. \u201eSei stark\u201c lautet die Botschaft, die Helen jetzt lernt. \u201eSei stark\u201c keine Schw\u00e4che zeigen, dann bekommst du die Anerkennung, die du brauchst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">11 Jahre sp\u00e4ter: Helen ist gerade Schulsprecherin geworden. Sie hat es geschafft sich gegen viele Mitbewerber durchzusetzen. Eine davon ist ihre beste Freundin, die nach der Wahl kein Wort mehr mit ihr spricht. Stattdessen setzt sie b\u00f6se Ger\u00fcchte \u00fcber Helen in die Welt. Helen habe die Wahl manipuliert, hei\u00dft es und Helen habe sich die Gunst einiger Mitsch\u00fcler durch Anbiedern erschlichen, hei\u00dft es weiter. \u201eSei stark\u201c ruft Helens innerer Antreiber. Und Helen bleibt stark. Kein Wort wechselt sie mit der falschen Freundin, auch nicht, als die sich nach einigen Wochen bei ihr entschuldigen m\u00f6chte. St\u00e4rke zu zeigen macht sich bezahlt, das merkt Helen, wenn sie es schafft, ihre Gegner in endlosen Diskussionen mundtot zu machen. Schlie\u00dflich wird sie im folgenden Jahr mit \u00fcberw\u00e4ltigender Stimmenzahl wiedergew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass sie kaum Freunde hat, macht ihr nicht so viel aus, schlie\u00dflich ist sie ja Schulsprecherin, da hat sie genug andere wichtige Kontakte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere 11 Jahre sp\u00e4ter: Helen hat seit kurzem den Super-Job angenommen. Als Assistentin der Gesch\u00e4ftsleitung \u00fcbernimmt sie ihr erstes Projekt im Change Management eines Markenherstellers. Die Gesch\u00e4ftsleitung bindet sie von vornherein in alle wichtigen Meetings mit ein. Schon bald hat Helen einen 12-Stunden-Tag, aber das macht ihr nichts aus, sie ist hart im Nehmen. \u201eSei stark\u201c ruft ihr Antreiber. Helen gibt alles, sie kommt halbkrank zur Arbeit, sie sagt nie Nein, wenn es um Zusatzaufgaben geht und wenn es sein muss, arbeitet sie auch noch am Wochenende. \u201eIch bekomme bestimmt eine Super-Beurteilung\u201c, denkt Helen, als sie in ihr erstes Mitarbeiter-Gespr\u00e4ch geht. Sie ist geschockt, als ihr Chef erkl\u00e4rt, sie habe nach einem Jahr noch immer kein Profil zeigen k\u00f6nnen. Sie w\u00fcrde zwar arbeiten wie ein Pferd, k\u00f6nne aber offensichtlich keine Priorit\u00e4ten setzen. \u201eSei stark\u201c hat Helen zwar zum Arbeitstier werden lassen, der ersehnte Erfolg hat sich leider nicht eingestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Beispiel von Helen zeigt, wie sinnlos es ist, dem eigenen inneren Antreiber blind zu folgen. Ein dominanter innerer Antreiber muss ausgebremst werden. Vor allem, wenn er sich auf eine v\u00f6llig unkritische Art und Weise mit dem Leistungsdruck von au\u00dfen verb\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u201eWie denn?\u201c werden Sie sich jetzt vielleicht fragen. Davon, wie Sie sich selbst mit eigenen positiven Gedanken lenken und ent-stressen k\u00f6nnen, handelt der n\u00e4chste Abschnitt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Reden Sie sich gut zu<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es mag sonderbar klingen, aber wir k\u00f6nnen tats\u00e4chlich mit uns selbst, also auch mit unseren inneren Antreibern kommunizieren. In der Psychologie nennt man das Selbst-Verbalisation. Vor allem die Sportpsychologie hat in den letzten Jahren erkannt, dass man leistungsf\u00e4higer ist, wenn man sich vor einem Wettkampf mental fit h\u00e4lt. Hochleistungssportler suchen sich spezielle positive Leits\u00e4tze aus, die den Leistungsstress reduzieren und die Konzentrationsf\u00e4higkeit f\u00f6rdern. Einen Antreiber-Befehl kann da keiner gebrauchen. Warum auch? Die innere Anspannung ist sowieso schon bis zum \u00e4u\u00dfersten gereizt. Keiner w\u00fcrde den Bogen jetzt unn\u00f6tig \u00fcberspannen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Woche sp\u00e4ter: Thomas Ritter sitzt lange nach Feierabend immer noch in seinem B\u00fcro. Sein Blick ist starr auf den Bildschirm gerichtet, vor ihm liegen Haufen von Zetteln. Eigentlich wollte er schon vor einer Stunde mit der Analyse fertig sein, aber er kann sich beim besten Willen nicht mehr konzentrieren. Morgen fr\u00fch hat er einen Besprechungs-Termin mit Bernd Seidler. Dieses Mal m\u00f6chte er perfekt vorbereitet sein. Wie eingefroren sitzt er da, den Oberk\u00f6rper verkrampft nach vorne gebeugt. Verzweiflung macht sich in ihm breit. \u201eIch schaff es nicht\u201c, schiesst es ihm durch den Kopf.\u201c Mit einem Ruck lehnt er sich nach hinten. \u201eIch hab keine Kraft mehr. F\u00fcr diese Aufgabe bin ich einfach zu schwach.\u201c Mit einer Handbewegung fegt er alle Zettel auf einmal vom Tisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und obwohl dieses Gef\u00fchl, es nicht mehr zu schaffen, so schrecklich ist, merkt er gleichzeitig, wie erleichtert er ist. Mit einem tiefen Seufzer lehnt er sich langsam zur\u00fcck. \u201eGenauso ist es \u2013 ich schaffe es nicht, endlich ist es raus.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie glauben, dass Thomas jetzt alles hinwirft, haben Sie sich get\u00e4uscht. Im Gegenteil, das Eingest\u00e4ndnis, es nicht mehr zu schaffen ist wie ein Ventil. Endlich kann er Dampf ablassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was da alles zum Vorschein kommt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e Ich brauche mehr Zeit f\u00fcr mich\u201c \u201e<\/p>\n<p>\u201eIch will endlich mal wieder ein ganzes Wochenende lang schlafen und lesen\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch brauche mehr Zeit, um die Projektaufgabe konzentriert zu erledigen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMeine Kollegen zu unterst\u00fctzen ist mir wichtig.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAm Anfang der Prozessanalyse brauche ich gen\u00fcgend Zeit, um mich einzuarbeiten. Wenn ich erstmal drin bin, macht es mir nichts mehr aus, unter Druck zu arbeiten, dann f\u00fchle ich mich in der Materie sicher.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie befreiend es wirkt, eigene Bedingungen zu stellen, anstatt blind dem Antreiber zu folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas nimmt sich neue Zettel und schreibt auf, wie er in Zukunft mit seinen Antreiber-Befehlen umgehen will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstatt \u201eSei perfekt\u201c steht da jetzt: \u201eDu bist gut genug so wie du bist\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder \u201e Meistens sind 90 % auch ausreichend\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon am n\u00e4chsten Tag kann er f\u00f6rmlich sp\u00fcren, um wie viel leichter ihm ums Herz wird, wenn der Druck von innen nachl\u00e4sst. Diese Erleichterung sp\u00fcren auch seine Mitarbeiter. Sie danken es ihm mit mehr Leistungsbereitschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00dcbung gegen den inneren Druck<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie also das n\u00e4chste Mal unter Druck stehen, weil sie glauben, zu wenig zu leisten, sollten Sie zun\u00e4chst einmal ihren inneren Druck abbauen. Nehmen Sie sich 4 Wochen Zeit, in denen Sie ein ganz pers\u00f6nliches Experiment mit ihrem inneren Antreiber durchf\u00fchren.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Finden Sie heraus, was Ihr innerer Antreiber sagt (s.a. Antreiber-Befehle). \u00dcberlegen Sie sich au\u00dferdem, wie Ihr innerer Antreiber aussieht, was f\u00fcr eine Stimme er hat und wie laut diese Stimme ist.<\/li>\n<li>\u00dcberlegen Sie, wie lange Sie diesen Antreiber-Befehl schon kennen. Ist er ein alter Vertrauter oder ist der Befehl, den Sie gerade so laut h\u00f6ren, ganz neu?<\/li>\n<li>1. Woche: F\u00fchren Sie eine Woche lang Tagebuch. In welchen Situationen sp\u00fcren Sie den Druck besonders stark. Beschreiben Sie in kurzen Stichpunkten f\u00fcnf Unter-Druck-Situationen und bewerten Sie auf einer Skala von 1-5 wie schwierig und belastend diese Situationen sind (1=kaum belastend \/ 5=stark belastend).<\/li>\n<li>2. Woche: Erstellen Sie eine Beobachtungstabelle nach folgendem Schema.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><i>Beobachtungstabelle<\/i><\/b><\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\"><b>Unter-Druck-Situation<\/b><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\"><b>Bewertung<\/b><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\"><b>Antreiber-Befehl<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\">Vorgesetzter kritisiert meine Vorbereitungen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\">\n<p align=\"center\">5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\">Sei perfekt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"81\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"126\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<b><i>Ver\u00e4ndern Sie Ihre Antreiber-Befehle, indem Sie sie besser kennenlernen<\/i><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4ndern Sie Ihren Antreiber-Befehl. Aus \u201eSei perfekt\u201c kann \u201e Ich gebe mein Bestes ohne an mir zu zweifeln\u201c werden.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>3. Woche: Machen Sie es wie die Hochleistungssportler: unterst\u00fctzen Sie sich in den schwierigen Unter-Druck-Situationen, indem Sie sich vorher, mittendrin und nachher die neuen Leits\u00e4tze sagen. Bewerten Sie jede Unter-Druck-Situation neu. Wenn Sie m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie eine vierte Spalte anlegen und dort Ihre Beobachtungen eintragen. Sie werden \u00fcberrascht sein, wie sich die Situationen ver\u00e4ndern, wenn Sie sie aus einer anderen Perspektive betrachten.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>4. Woche: Setzen Sie Ihre Beobachtungen fort, aber bleiben Sie bei den einmal ausgew\u00e4hlten Unter-Druck-Situationen.\u00a0 Welche Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen Sie in der zweiten Ver\u00e4nderungswoche feststellen?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollte es jetzt noch Unter-Druck-Situationen geben, die sich auch nach vier Wochen nicht ver\u00e4ndert haben, dann sollten Sie jetzt mit Ihrem Vorgesetzten ein Gespr\u00e4ch f\u00fchren. Finden Sie gemeinsam heraus, inwiefern Sie gemeinsam bessere Bedingungen f\u00fcr bessere Leistungen schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSo wie ich bin, bin ich gut genug\u201c hatte Thomas als positiven Antreiber-Befehl formuliert. Seitdem k\u00f6nnen er und Bernd wieder besser \u00fcber ihre gemeinsamen Projekte sprechen. Der \u00e4u\u00dfere Druck ist zwar noch da, seinen inneren Druck hat Thomas jedoch abgebaut. Thomas kann jetzt lockerer auf Kritik reagieren und Bernd ist froh, dass Thomas nicht mehr stocksteif vor ihm sitzt, sondern konkrete Vorschl\u00e4ge macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Kapitel ging es darum zu lernen, \u00fcbertriebene Anspr\u00fcche an sich selbst herunterzuschrauben. Mit Hilfe von positiv formulierten Antreiber-Befehlen k\u00f6nnen Sie den Unter-Druck-Situationen etwas entgegensetzen. Was aber, wenn\u00a0 Sie noch mehr wollen? Wenn Ihren gesamten Job-Alltag entspannter gestalten m\u00f6chten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie Lust haben, dann lesen Sie doch jetzt gleich das zweite Kapitel im vierten Abschnitt weiter. Dort erfahren Sie n\u00e4mlich, wie Thomas Ritter mehr Spa\u00df und Entspannung in seinen Alltag hineintr\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePass auf, Thomas, ich erkl\u00e4r\u2019s dir noch mal\u201c, mit einem schwungvollen Satz wendet sich Bernd Seidler dem Whiteboard zu und malt Zahlen und Spalten auf. \u201eWenn wir am Ende der 38. 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