{"id":293,"date":"2014-03-29T11:45:03","date_gmt":"2014-03-29T09:45:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zsconsult.de\/?p=293"},"modified":"2014-03-24T11:46:09","modified_gmt":"2014-03-24T09:46:09","slug":"teil-6-so-setzen-sie-sich-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zsconsult.de\/?p=293","title":{"rendered":"Teil 6 &#8211; So setzen Sie sich durch!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Neulich erz\u00e4hlte mir eine gute Bekannte, sie sei als Dreizehnj\u00e4hrige als einziges M\u00e4dchen in eine Jungsklasse umgeschult worden. Was f\u00fcr eine knifflige Situation, weder das M\u00e4dchen noch die Jungs wussten, wie sie sich verhalten sollten. Die Jungs l\u00f6sten das auf ihre Art und Weise. In jeder 5-Minuten-Pause griffen sie zu ihren Puster\u00f6hrchen und beschossen die Mitsch\u00fclerin mit ihrer Papierkugel-Munition. Lange Zeit sah das M\u00e4dchen keine andere L\u00f6sung, als sich unter dem Tisch zu verstecken und abzuwarten, bis der Angriff vorbei war. So konnte es auf Dauer nat\u00fcrlich nicht weitergehen. Aber die 13-j\u00e4hrige hatte keine Idee, wie sie der m\u00e4nnlichen Dominanz anders begegnen k\u00f6nnte als mit totaler Defensive. Insgeheim bef\u00fcrchtete sie, die Jungs k\u00f6nnten noch aggressiver werden, wenn sie sich verteidigen w\u00fcrde.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch nach einigen Wochen war es dann endg\u00fcltig zu viel. Pl\u00f6tzlich kam in ihr der David zum Vorschein und sie schnappte sich kurzer Hand das Puster\u00f6hrchen vom Nachbarn, rollte sich mit Papierfetzen Munition, kam aus ihrer Deckung heraus und schoss endlich zur\u00fcck. Was glauben\u00a0 Sie, was dann geschah? Nichts mehr. Die Jungs waren so perplex, dass sie die Waffen ruhen lie\u00dfen. Das M\u00e4dchen hatte gezeigt, dass sie mutig genug war, zur\u00fcckzuschie\u00dfen. Offenbar konnte sie sich durchsetzen. Und nur deswegen waren die Jungs bereit, Verst\u00e4ndnis zu zeigen und sie in die Klassengemeinschaft aufzunehmen. Der Bann war gebrochen und sie konnten Freunde werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genauso geht es vielen Menschen im Job, wenn sie sich ungerecht behandelt f\u00fchlen und keiner zuh\u00f6rt. Sie reagieren dann so wie das M\u00e4dchen, sie verkriechen sich und hoffen, dass keiner sie sieht. Doch unter dem Tisch wird die Lage nicht besser. Die anderen h\u00f6ren nicht auf zu schie\u00dfen, wenn Sie sich nicht wehren. Deswegen geht es in diesem Kapitel darum, wie Sie Ihre Anspr\u00fcche anmelden um endlich geh\u00f6rt zu werden. Auch wenn es Widerstand hagelt oder Sie negative Konsequenzen bef\u00fcrchten m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau das bef\u00fcrchtet auch Moritz Daun, der Senior Partner einer Steuerberatungskanzlei. Im Moment schluckt er seinen \u00c4rger noch herunter \u2013 aus Angst, sein Gesch\u00e4ftspartner k\u00f6nnte ihn h\u00e4ngen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein eingespieltes Team<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist schon kurz nach elf als Tobias Richter nach einem langen Wochenende gutgelaunt sein B\u00fcro betritt. Da wartet sein Partner, Moritz Daun, schon seit einer Stunde auf ihn. Seit f\u00fcnf Jahren arbeiten die beiden zusammen. Die chronische Unzuverl\u00e4ssigkeit seines Partners ist Moritz seit langem ein Dorn im Auge. Heute muss es endlich mal gesagt werden: \u201e So wie es letzte Woche bei Steinmann &amp; Co. gelaufen ist, geht es nicht weiter. Schlie\u00dflich ist das unser gemeinsamer Mandant. Du hattest versprochen, die Bilanz rechtzeitig vorzubereiten\u2026\u201c \u201eIch wei\u00df\u201c, unterbricht Tobias, \u201eich wollte ja auch, aber dann bin ich am Donnerstagabend doch nicht fertig geworden und wir mussten ja noch die letzte F\u00e4hre kriegen\u2026\u201c . Jetzt unterbricht Moritz, seine Stimme ist deutlich lauter geworden, \u201e und ich sitz dann am Freitag da, schau noch mal kurz durch die Zahlen und sehe zuf\u00e4llig, dass du gar nicht fertig geworden bist. Warum sagst du mir nicht Bescheid?\u201c \u201eAch\u201c, wiegelt Tobias mit l\u00e4ssiger Handbewegung ab, \u201edu wei\u00dft doch genau, dass bei Steinmann keiner genau hinguckt. Das mach ich jetzt noch schnell fertig.\u201c \u201e Wenn du meinst\u201c, lenkt Moritz jetzt ein, \u201eaber beim n\u00e4chsten Mal sag bitte rechtzeitig Bescheid\u201c. \u201eKlar\u201c, Tobias l\u00e4chelt Moritz an, \u201ekommt nicht wieder vor.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich wird es wieder vorkommen. Moritz beschwert sich zwar und versucht, sich mit seiner Meinung durchzusetzen. Am Ende lenkt er jedoch r\u00fccksichtsvoll ein.\u00a0 Das l\u00e4sst Tobias die M\u00f6glichkeit offen, doch noch bei seiner Unzuverl\u00e4ssigkeit zu bleiben. Erst wenn Moritz massiver auftritt, wird Tobias ernsthaft dar\u00fcber nachdenken, sich zu \u00e4ndern. Sp\u00e4testens dann ist es aber mit der sch\u00f6nen Harmonie vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Seien Sie Spielverderber<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bislang waren die beiden Kollegen optimal aufeinander eingespielt. Wenn der eine sich durchsetzt und der andere R\u00fccksicht nimmt, passt alles wunderbar zusammen. Jetzt aber bricht Moritz aus der gewohnten Routine aus und verh\u00e4lt sich anders als gewohnt. Er \u00e4rgert sich, dass seine Anpassungsleistung mehr Arbeitszeit verbraucht als die Durchsetzungsleistung von Tobias. Von nun an muss sich das \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn es Ihnen genauso wie Moritz geht und Sie sich mehr durchsetzen m\u00f6chten, dann sollten Sie vorab \u00fcberlegen, wie Sie sich bisher verhalten haben. Wie stark haben Sie R\u00fccksicht auf die Kollegen oder den Chef genommen? Und wie stark haben sich die anderen durchgesetzt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die folgende Tabelle zeigt in einem Koordinatenkreuz, wie ein eingespieltes Verhaltensmuster genau abgebildet werden kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_294\" aria-describedby=\"caption-attachment-294\" style=\"width: 680px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.zsconsult.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Konfliktsituationen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-294\" alt=\"Verhalten in Konfliktsituationen\" src=\"http:\/\/blog.zsconsult.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Konfliktsituationen-1024x601.jpg\" width=\"680\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/blog.zsconsult.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Konfliktsituationen-1024x601.jpg 1024w, https:\/\/blog.zsconsult.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Konfliktsituationen-300x176.jpg 300w, https:\/\/blog.zsconsult.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Konfliktsituationen.jpg 1205w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-294\" class=\"wp-caption-text\">Verhalten in Konfliktsituationen<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><i>Abb. 3.3.1 Verhalten in Konfliktsituationen<\/i><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><i>Rechnen Sie mit Widerst\u00e4nden, wenn Sie sich st\u00e4rker durchsetzen m\u00f6chten<\/i><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbstbehauptung und R\u00fccksichtnahme erg\u00e4nzen sich perfekt. Die Probleme tauchen erst dann auf, wenn einer von beiden seine festgelegte Rolle nicht mehr mitspielen m\u00f6chte. Denn dann m\u00fcssen sich beide \u00e4ndern, um sich gut zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stellen Sie sich mal vor, Ihnen geht es wie Moritz Daun. Lange Zeit haben Sie R\u00fccksicht genommen, vielleicht auf den Kollegen, der wegen der Kinder immer fr\u00fcher gehen muss \u2013 und Sie bleiben l\u00e4nger, weil irgendjemand den Auftrag ja fertig machen muss. Oder auf die Schwester, die sich nie um die pflegebed\u00fcrftige Oma k\u00fcmmert, weil sie nie\u00a0 Zeit hat. Aber Sie haben Zeit, weil sie denken, irgendeiner muss es ja machen. Und pl\u00f6tzlich denken Sie \u201eNein\u201c, jetzt bin ich mal dran. Jetzt muss mal jemand auf mich h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein sehr guter Vorsatz, nur glauben Sie nicht, dass die anderen dar\u00fcber gl\u00fccklich sein werden. Sie werden jetzt richtig \u00c4rger bekommen, denn um den Ausgleich zwischen Ihnen wieder herzustellen, muss der andere ja mehr Verst\u00e4ndnis zeigen. Das wird aber nicht passieren, es sei denn, es tritt der unwahrscheinliche Fall ein, dass ein Moritz und ein Tobias zur selben Zeit ihr Verhalten \u00e4ndern wollen. Dann w\u00fcrde es passen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Moritz jetzt mit einem Satz den Platz oben links neben Tobias im Koordinatenkreuz einnehmen m\u00f6chte, gibt es Krach. Denn Tobias wird seinen angestammten Platz, auf dem er sich wohl f\u00fchlt, mit aller Kraft verteidigen. Und auch Moritz muss sich erst langsam daran gew\u00f6hnen, dass er jetzt anders reagiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich empfehle Ihnen daher, lieber Schritt f\u00fcr Schritt vorzugehen. Wie das geht, davon handelt der n\u00e4chste Abschnitt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>F\u00fcnf Stufen zum Gl\u00fcck<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte Ihnen nun f\u00fcnf Stufen vorstellen, mit denen Sie Ihre Anspr\u00fcche unterschiedlich stark oder schwach formulieren k\u00f6nnen. Je nachdem was gerade besser passt: vorsichtig oder durchsetzungsstark.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Super-Soft<\/li>\n<li>Soft<\/li>\n<li>Gerade heraus<\/li>\n<li>Klar<\/li>\n<li>Klipp und Klar<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Hilfe dieser Abstufungen k\u00f6nnen Sie in jeder Situation bestimmen, wie stark oder zur\u00fcckhaltend Sie sich ausdr\u00fccken m\u00f6chten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moritz zum Beispiel hat bei seinem ersten Durchsetzungsversuch \u201eSoft\u201c gew\u00e4hlt. Wenn er sich \u201eSuper-Soft\u201c ausgedr\u00fcckt h\u00e4tte, h\u00e4tte sich das vielleicht folgender ma\u00dfen angeh\u00f6rt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch kann ja verstehen, dass du noch rechtzeitig die F\u00e4hre nach Sylt kriegen wolltest, aber f\u00fcr mich was das eine total bl\u00f6de Situation. Ich musste die halbe Nacht im B\u00fcro sitzen, um die Zahlen einigerma\u00dfen h\u00fcbsch zu machen. K\u00f6nntest du bitte beim n\u00e4chsten Mal rechtzeitig Bescheid sagen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war ihm zu weich, also hat Moritz sich f\u00fcr die zweite Stufe, f\u00fcr \u201eSoft\u201c entschieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Wochen sp\u00e4ter hat sich bei Moritz weiterer \u00c4rger aufgestaut. Eine der Mitarbeiterinnen wollte eine Gehaltserh\u00f6hung und Tobias hatte versprochen, mit ihr alles weitere zu besprechen. Als eine Woche sp\u00e4ter immer noch nichts passiert ist, stellt Moritz seinen Partner beim Mittagessen auf Stufe vier \u201eKlar\u201c zur Rede.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den ersten Bissen legt Moritz das Besteck zur Seite, lehnt sich zur\u00fcck und schaut seinem Partner direkt in die Augen. \u201eIch wollte dich nochmal auf das Gehaltsgespr\u00e4ch mit Monika ansprechen\u201c. Schweigend l\u00e4sst er einige Sekunden verstreichen und schaut Tobias erwartungsvoll an. \u201eAch\u2026ja \u2026Mensch\u2026\u201c Tobias greift zur Serviette und wischt sich den Mund ab. \u201eDas hab ich ja total vergessen. Gut, dass du mich dran erinnerst.\u201c \u201eDie Monika hat mich schon drauf angesprochen\u201c f\u00e4hrt Moritz fort. Trotz der deutlichen Worte bleibt er ruhig, \u201esie wartet seit einer Woche darauf, dass einer von uns sie mal anspricht. Ich kann sehr gut verstehen, dass sie jetzt ungeduldig ist. Warum hast du nicht dran gedacht? Das ist doch wichtig!\u201c \u201eKlar soll sie ihre Antwort bekommen\u201c antwortet Tobias gedehnt. Auch er hat sich jetzt zur\u00fcckgelehnt und verschr\u00e4nkt l\u00e4ssig die Arme vor der Brust. \u201eAber deswegen muss ja noch lange kein Stress aufkommen. Auf meinem Schreibtisch liegen vier Bilanzen, die diese Woche fertig werden m\u00fcssen. Da muss eine Monika eben mal warten.\u201c Mit dem letzten Satz hat Moritz sich wieder nach vorne gebeugt. \u201eDarum geht es nicht, Tobias. Wir alle haben viel zu tun. Und sicherlich ist Monika bereit, noch eine Woche zu warten, wenn man ihr rechtzeitig Bescheid gibt. Ich \u00e4rgere mich dar\u00fcber, dass du nicht Bescheid sagst. Wir k\u00f6nnen \u00fcber alles reden, aber ich erwarte von dir, dass du mich rechtzeitig informierst.\u201c Erstaunt schaut Tobias seinen Partner an. So kennt er ihn gar nicht. \u201eWas ist denn mit dir los? Jetzt bleib mal ganz entspannt. Du regst dich doch sonst nicht so auf.\u201c \u201eNichts f\u00fcr ungut\u201c, l\u00e4chelnd lehnt Moritz sich wieder zur\u00fcck, \u201eich will mich gar nicht aufregen, sondern nur deutlich machen, wie wichtig es mir ist, dass du deine Zusagen einh\u00e4ltst.\u201c \u201eDas will ich ja auch\u201c, antwortet Tobias und stochert mit seiner Gabel im Essen herum, \u201e aber wenn ich ehrlich bin, f\u00fchre ich diese Gehaltsgespr\u00e4che nicht gerne. Ich hab das die letzte Woche vor mir her geschoben. Aber ich sehe ein, dass das so nicht geht. Ich ruf sie gleich nach dem Essen an und vereinbare einen Termin mit ihr.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt endlich sieht Moritz, dass Tobias ihm entgegenkommt. Er hat seine harte Durchsetzungsposition verlassen und macht einen ernst zu nehmenden Kompromissvorschlag. Moritz hat sein Ziel erreicht \u2013 Stufe 5 \u201eKlipp und Klar\u201c kann er sich sparen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zwei Sieger im Kampf<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moritz hat mit vier von f\u00fcnf Stufen schon viel erreicht. Er wei\u00df jetzt, dass es manchmal l\u00e4nger dauert, bis seine Forderungen geh\u00f6rt werden. Und dass er Mut und Geduld braucht, um es weiter zu versuchen, selbst wenn der erste Versuch nicht klappt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch Tobias hat dazugelernt. Am Ende des Gespr\u00e4chs mit Moritz hat er sich zum ersten Mal getraut, eine Schw\u00e4che zuzugeben. Moritz wei\u00df jetzt, warum er sich vor der Gehaltsverhandlung gedr\u00fcckt hat. Eigentlich brauchen die beiden jetzt gar nicht mehr \u00fcber die Unzuverl\u00e4ssigkeit von Tobias zu streiten. Stattdessen k\u00f6nnen sie endlich unmittelbar \u00fcber das sprechen, worum es wirklich geht. In diesem Fall ist es die Unsicherheit von Tobias, mit einer seiner Mitarbeiterinnen ein Gehaltsgespr\u00e4ch zu f\u00fchren. Jetzt k\u00f6nnen beide f\u00fcr das Problem eine gute L\u00f6sung finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Moritz sich nicht so deutlich Geh\u00f6r verschafft h\u00e4tte, w\u00e4re alles beim Alten geblieben. Dann h\u00e4tten am Ende beide verloren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Stufe 5<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt fragen Sie sich vielleicht, was Moritz gesagt h\u00e4tte, wenn er die f\u00fcnfte Stufe auch noch genutzt h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was meinen Sie? Nutzen Sie die Gelegenheit und formulieren Sie selbst einen Vorschlag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier ist Platz f\u00fcr Ihre Idee:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neulich erz\u00e4hlte mir eine gute Bekannte, sie sei als Dreizehnj\u00e4hrige als einziges M\u00e4dchen in eine Jungsklasse umgeschult worden. Was f\u00fcr eine knifflige Situation, weder das M\u00e4dchen noch die Jungs wussten, wie sie sich verhalten sollten. Die Jungs l\u00f6sten das auf ihre Art und Weise. 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