Wenn der Change krank macht….

In letzter Zeit beobachte ich, dass immer mehr Experten sich zu Wort melden, wenn es um gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen geht. Gerade eben ist der Fehlzeitenreport 2019 erschienen und neben dem statistischen Teil finden wir im redaktionellen Teil des Berichts sehr viele Veröffentlichungen, die sich mit den Veränderungen unserer Arbeitswelt durch die Digitalisierung beschäftigen. Neue Ansätze wie New Work oder auch agile Arbeitsmethoden sind im Trend und die Wissenschaftler*innen, die den Fehlzeitenreport herausgeben, melden sich zu Wort, wie all diese radikalen Veränderungen unserer Arbeitswelt zu bewerten sind, wenn es auch darum geht, dass die Menschen in dieser neuen Arbeitswelt gesund bleiben sollen.

Und gleichzeitig wundere ich mich immer wieder, wie wenig von diesen Erkenntnissen umgesetzt wird. Jede Organisation, jedes Unternehmen verändert sich ständig. Doch nach wie vor liegt das Augenmerk eines Change Prozesses – und das gilt auch für die Digitalisierungsprozesse – lediglich auf den Strukturveränderungen. Obwohl die damit verbundenen Probleme doch offensichtlich sind: leistungsstarke Mitarbeiter*innen und Führungskräfte verlassen die Unternehmen, neue Fachkräfte können nicht an Bord geholt werden, Fehlzeiten entstehen und die sogenannten Widerstände seitens der Belegschaft bei Veränderungsprozessen werden nach wie vor beklagt. Ich vermute, dass so lange ein Change ohne Berücksichtigung der Gesunderhaltung der Mitarbeiter*innen geplant wird, die o.g. Probleme nicht gelöst werden können. Und der Begriff Gesunderhaltung bezieht sich sowohl auf die psychische, die physische und auf die soziale Gesundheit. Fehlendes Engagement und fehlende Motivation sind demnach sehr oft Warnsignale einer fehlenden sozialen und auch psychischen Gesundheit.

Auch hierzu hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wichtige Erkenntnisse veröffentlicht:

https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Fakten/BIBB-BAuA-30.pdf?__blob=publicationFile&v=8

Und wie sieht die Lösung aus?

Wir haben in unseren Beratungsprozessen mit folgenden Aspekten gute Erfahrungen gemacht:

  • Mitarbeiter*innen in Veränderungsprozessen rechtzeitig und konsequent beteiligen
  • Veränderungsprozesse transparent machen und die einzelnen Schritte kommunizieren
  • Die Führungskräfte repräsentieren durch ihr Verhalten und ihre Kommunikation im Rahmen der Veränderungsprozesse die Kultur der Organisation. Schulungen im gesundheitsgerechten Führen unterstützen die Umsetzung eines gesundheitsgerechten Veränderungsprozess.
  • Standardmäßig wird erst die Struktur und dann die Kultur verändert. Wir empfehlen, diese Prozesse von vonrherein zu verzahnen.
  • Die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung eignet sich hervorragend dafür, mit anderen Veränderungsprozessen verzahnt zu werden. U.a. werden dann auch Aspekte der gesundheitsförderlichen Arbeitsplatzgestaltung und der Planung der Aufgabenzuschnitte berücksichtigt.

https://www.zsconsult.de/index.php/change-health.html


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Kommentare

3 Kommentare zu „Wenn der Change krank macht….“

  1. Avatar von Owen
    Owen

    Wenn einem nur noch eine Melodie oder ein kurzer Refrain im Kopf geblieben ist, helfen klassische Suchbegriffe oft nicht weiter. Entscheidend ist dann, die Erinnerung möglichst unkompliziert in ein verwertbares Signal zu verwandeln: summen, pfeifen oder einen kurzen Ausschnitt aufnehmen. Ein Werkzeug wie hum to search passt genau zu diesem Moment, weil es die Suche nicht von Titel, Interpret oder Text abhängig macht. Praktisch wäre zusätzlich eine klare Anzeige mehrerer möglicher Treffer, damit man Varianten vergleichen kann, statt sich vorschnell auf den ersten Vorschlag zu verlassen.

  2. Avatar von Adrian
    Adrian

    Bei mathematischen Inhalten reicht es nicht, Zeichen aus einem Bild zu erkennen. Brüche, Indizes, Klammern, Ausrichtung und Tabellenstruktur müssen anschließend überprüfbar und bearbeitbar sein. imagetolatex verbindet die Umwandlung von Screenshots, Fotos und handschriftlichen Formeln mit editierbaren LaTeX- und Word-Gleichungen. Ergänzend helfen ein Gleichungseditor und ein Tabellengenerator dabei, Ergebnisse weiterzuverarbeiten. So bleibt die mathematische Notation nicht nur lesbar, sondern auch für spätere Dokumente nutzbar.

  3. Avatar von Noah
    Noah

    Wer Inhalte aus PDFs für Dokumentation oder Notizen weiterverwenden möchte, braucht vor allem einen nachvollziehbaren Umgang mit den Dateien. PDFtoMDConverter verarbeitet Text-PDFs und klare englische Scans lokal im Browser, ohne Konto und ohne Upload an den Anwendungsserver. Das ist jedoch kein Ersatz für eine Qualitätsprüfung: Tabellen, mehrspaltige Seiten, Fußnoten und uneindeutige Lesereihenfolgen können im Markdown Nacharbeit erfordern. Eine gute Beschreibung benennt deshalb sowohl den Datenschutzvorteil als auch die Grenzen der automatischen Umwandlung.

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